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Checkliste für Vermieter:innen: alles Wichtige auf einen Blick

Eine Checkliste für Vermieter:innen dient Ihnen als Leitfaden, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern. Unser Ratgeber bietet wertvolle Informationen und praktische Hinweise, damit Sie all Ihre Pflichten problemlos erfüllen können.

Als Vermieter:in von Wohnungen auf Zeit stehen Sie vor einer Vielzahl von Herausforderungen – von rechtlichen Rahmenbedingungen und Versicherungen bis hin zur Organisation einer Handwerkerliste sowie einem Inventarverzeichnis. 

Eine Checkliste für Vermieter:innen dient Ihnen als Leitfaden, um Ihnen die Arbeit zu erleichtern. Unser Ratgeber bietet wertvolle Informationen und praktische Hinweise, damit Sie all Ihre Pflichten problemlos erfüllen können.

  1. Rechtliche Rahmenbedingungen prüfen
  2. Rechtlich geprüften Mietvertrag vorbereiten
  3. Steuerliche Verpflichtungen prüfen
  4. Eine Handwerkerliste anlegen
  5. Inventarverzeichnis vorbereiten
  6. Versicherung für Wohnung zulegen

1. Rechtliche Rahmenbedingungen prüfen

Der erste Teil Ihrer Checkliste für Vermieter:innen sollte mit der Prüfung der rechtlichen Rahmenbedingungen in Ihrer Umgebung beginnen. Denn je nachdem, wo Sie Ihre Wohnung vermieten, werden Sie mit unterschiedlichen Gesetzen und Bestimmungen konfrontiert. 

Beispielsweise gibt es in einigen Regionen Regelungen zur Wohnraumzweckentfremdung, um den akuten Wohnungsmangel einzuschränken. Dies ist vor allem in Ballungsgebieten oder Studentenstädten keine Seltenheit. Sollten Sie in Ihrer Region von den Bestimmungen betroffen sein, lohnt sich das Modell „Wohnen auf Zeit“ mit Wunderflats umso mehr, da Sie als Vermieter:in diese Regelungen umgehen können.

Mehr Informationen zum Thema Energie, Steuern, Recht und Wohnen auf Zeiten finden sich in der Wunderflats Academy.

2. Rechtlich geprüften Mietvertrag vorbereiten

Ein klar formulierter Mietvertrag bietet Schutz und Sicherheit für beide Parteien und hilft dabei,

mögliche Missverständnisse oder Streitigkeiten bereits im Vorfeld zu vermeiden. Neben den grundlegenden Informationen wie Mietdauer, Mietpreis und Nebenkosten sollten auch die Pflichten und Rechte beider Parteien Erwähnung finden. Beispielsweise müssen Renovierungsarbeiten vonseiten der Mieter:innen nur dann durchgeführt werden, wenn hierzu eine Individualvereinbarung getroffen wurde. 

Es ist ratsam, den Vertrag in klarer und verständlicher Sprache zu verfassen, um sicherzustellen, dass alle Parteien die Bedingungen und Verpflichtungen vollständig verstehen. Darüber hinaus sollten Sie den Mietvertrag regelmäßig überprüfen und bei Bedarf aktualisieren, um sicherzustellen, dass er den sich ändernden Gesetzen und Ihren spezifischen Anforderungen gerecht wird. Weitere Regelungen zum Zusammenleben werden in der Hausordnung beschrieben.

Wenn Sie sich für das Wohnen-auf-Zeit-Modell von Wunderflats entscheiden, erhalten Sie eine rechtlich geprüfte Vorlage Ihres Mietvertrages. Sie müssen sich um nichts kümmern und können sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Mehr zum Thema: Möbliert vermieten auf Zeit: Alles, was Sie zur rechtlichen Lage wissen müssen.

3. Steuerliche Verpflichtungen prüfen

Als Vermieter:in sind Sie in der Verantwortung, Ihren steuerlichen Verpflichtungen nachzukommen. Für Zeitwohnen gelten hierbei ähnliche Regelungen wie bei langfristigen Mietverhältnissen. Die erzielten Einnahmen aus Ihren kurzfristigen Vermietungen müssen Sie in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben und entsprechend versteuern.

Neben der Einkommensteuer spielt auch die Grundsteuer eine relevante Rolle, da sie auf den Grundbesitz erhoben wird, unabhängig von der Dauer der Vermietung. Die Höhe der Grundsteuer richtet sich nach dem Wert des Grundstücks und wird von den örtlichen Behörden festgesetzt. Als Vermieter:in sind Sie verpflichtet, die Grundsteuer zu entrichten und gegebenenfalls auf Ihre Mieter:innen umzulegen.

Nehmen Sie sich die Zeit, die steuerlichen Bestimmungen zu verstehen oder ziehen Sie einen Steuerexperten hinzu, um sicherzustellen, dass Sie alle notwendigen Steuerabgaben korrekt und fristgerecht erledigen.

Mehr Informationen zu Ihrer Steuerlast: Die Unterschiede zwischen privater und gewerblicher Vermietung beim möblierten Wohnen auf Zeit.

4. Eine Handwerkerliste anlegen

Eine gut gepflegte Handwerkerliste hilft Ihnen dabei, kurzfristige Probleme schnell und kundengerecht zu lösen. Beginnen Sie, indem Sie die verschiedenen Arten von Handwerkern identifizieren, die Sie möglicherweise während der Laufzeit der Vermietung benötigen, wie Klempner-, Elektriker-, Gärtner- oder Reinigungsdienste. 

Vergleichen Sie die Angebote und Erfahrungsberichte unterschiedlicher Anbieter, legen Sie eine detaillierte Liste an und aktualisieren Sie diese regelmäßig. 

Fügen Sie Informationen wie Verfügbarkeit, Notfallkontakte und Preise hinzu, um im Bedarfsfall schnell handeln zu können. Aktualisieren Sie die Liste regelmäßig, damit alle Informationen auf dem neuesten Stand sind. Durch eine organisierte Handwerkerliste können Sie potenzielle Probleme minimieren und Ihren Gästen einen angenehmen Aufenthalt in Ihrer Unterkunft ermöglichen.

Wunderflats Plus bietet Vermieter:innen einen professionellen Rundum-Service, der sich um alle Belange rund um Ihr Mietobjekt kümmert, einschließlich der Koordination von Wartungs- und Reparaturarbeiten. 

5. Inventarverzeichnis vorbereiten

Ein Inventarverzeichnis ist eine detaillierte Auflistung aller Einrichtungsgegenstände in Ihrer Wohnung. Es dient dazu, den Zustand und den Wert des Inventars zu dokumentieren und Streitigkeiten mit den Gästen zu vermeiden. 

Ein Inventarverzeichnis ermöglicht es Ihnen, den Zustand des Inventars vor und nach jedem Gästeaufenthalt zu überprüfen. Dadurch können Sie feststellen, ob es während des Aufenthalts zu Beschädigungen oder Verlusten gekommen ist, die von den Gästen verursacht wurden.

Zusätzlich kann ein Inventarverzeichnis bei der Abwicklung von Versicherungsansprüchen hilfreich sein. Wenn Sie eine Versicherung für Ihre Wohnung haben, kann das Inventarverzeichnis als Nachweis für den Wert des Inventars dienen, falls es zu einem versicherten Schaden kommt.

Mehr Tipps für eine reibungslose Wohnungsübergabe finden Sie hier

6. Versicherung für Wohnung zulegen

Um die beste und gleichzeitig kostengünstigste Versicherung für Ihre Wohnung zu finden, sollten Sie mehrere Versicherungsgesellschaften vergleichen und ihre Angebote sorgfältig prüfen. Zunächst ist es wichtig, den Umfang der Deckung zu berücksichtigen. 

Achten Sie darauf, dass Schäden durch Gäste, Diebstahl oder Vandalismus abgedeckt sind. Dies ist umso wichtiger, je hochwertiger Ihre Wohnung eingerichtet ist. Zusätzlich zur Sachversicherung ist eine Haftpflichtversicherung ratsam, um sich vor Schadensersatzansprüchen von Gästen oder Dritten zu schützen. Bewertungen und Erfahrungen anderer Vermieter:innen können auch hilfreich sein, um die Zuverlässigkeit und den Kundenservice der Versicherungsgesellschaften einzuschätzen.

Individuelle Risiken sollten ebenfalls berücksichtigt werden. Wenn Ihre Wohnung besondere Merkmale oder Risiken aufweist, wie beispielsweise einen Swimmingpool oder einen Kamin, sollten Sie sicherstellen, dass diese in der Versicherung abgedeckt sind.

Denken Sie daran, dass eine niedrigere Prämie mit einer höheren Selbstbeteiligung einhergehen kann. Wägen Sie ab, wie viel Sie im Schadensfall selbst tragen können, ohne in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten.

Wunderflats steht Ihnen bei jedem Schritt Ihrer Checkliste für Vermieter:innen zur Seite.

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Haben Sie weitere Fragen? Unser Team hilft Ihnen gerne weiter: vermieten@wunderflats.com.

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